Schueller-HWR-U-Form Hauswirtschaftsraum planen mit 5 Tipps

Hauswirtschaftsraum planen mit 5 Tipps

Solange der Entwurf erst als Zeichnung existiert, schlägt eine zusätzliche Fläche mit wenigen Strichen zu Buche. Eben darum zahlt es sich aus, den Hauswirtschaftsraum (HWR) von Beginn an einzuplanen, statt ihn nachträglich mit viel Mühe hineinzuzwängen. Sobald der Platz eng wird, streichen viele ihn dennoch als Erstes, während Kochfeld, Fronten und Arbeitsplatte die ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Dieser Blogbeitrag zeigt Ihnen, wie Sie den Hauswirtschaftsraum planen mit 5 Tipps. Sie erfahren, welche Aufgaben der Raum übernimmt und wann Sie ihn am besten einplanen.

Die volle Wandhöhe ausschöpfen

Ihre größte Stärke zeigt die Kammer beim Stauraum. Deckenhohe Schränke verwandeln die komplette Wand in Lagerraum und schaffen fern vom Kochgeschehen einen eigenen Bereich für Konserven, Nudeln und Mehl. Ein Apothekerauszug holt den Inhalt nach vorne, sodass selbst weit hinten Verstautes erreichbar bleibt. Verstellbare Einlegeböden passen sich dem realen Vorrat an, dicht schließende Dosen bewahren Schüttgut trocken auf. Wenn Sie Essbares, Reinigungsmittel und Textilien sauber voneinander trennen, hält die Ordnung dauerhaft. Putzgerät und selten gebrauchte Küchenhelfer wandern hinter geschlossene Türen, und der Vorratsschrank an der Kochzeile fällt entsprechend schmaler aus und gibt Raum für anderes frei.

Der Wäsche einen festen Platz geben

Die Kammer bewahrt nicht bloß auf, sie packt tatkräftig mit an. Auf einer durchgehenden Platte bereiten Sie vor, legen frisch Gewaschenes zusammen und stellen vorgekochte Gerichte ab. Waschmaschine und Trockner setzen Sie nebeneinander in den Unterbau oder stapeln sie als Turm, sodass Ihr Rücken beim Beladen geschont bleibt. Zwei getrennte Körbe sortieren Helles und Dunkles schon vor dem Waschgang, ausziehbare Stangen fangen Feuchtes ab, und ein klappbares Bügelbrett verschwindet danach wieder im Schrank. Der komplette Ablauf vom prall gefüllten Wäschekorb bis zum gebügelten Hemd bleibt so an einem einzigen Ort gebündelt. Kalkulieren Sie die Steckdosen reichlich, denn Trockner, Bügeleisen, Staubsauger und diverse Ladegeräte fordern schnell mehr Anschlüsse ein, als eine schlichte Doppeldose hergibt.

Für Luft, Licht und passende Fronten sorgen

Die feuchte Abluft von Waschmaschine und Trockner muss ins Freie gelangen, andernfalls setzt sich Nässe an den Wänden fest. Zum Stoßlüften reicht häufig ein Fenster, eine gesteuerte Zu- und Abluft läuft dagegen ganz ohne Rücksicht aufs Wetter. Ins Gewicht fällt zudem die Raumtemperatur, denn zu viel Wärme lässt Vorräte schneller verderben. Kräftiges Licht macht jedes Fach gut lesbar, und warmweiße Leisten unter den Oberschränken schaffen am Abend Orientierung. Optisch gehen Sie keinen Kompromiss ein, weil wir  den HWR in derselben Serie liefern wie die Küche. Front, Griff und Farbton greifen Sie eins zu eins aus dem Küchenprogramm auf, wobei sich hier pflegeleichte, kratzfeste Oberflächen noch mehr auszahlen als im Wohnraum. Eine grifflose Ausführung verleiht dem Nebenraum obendrein eine ruhige, aufgeräumte Optik.

Im Neubau die Anschlüsse richtig legen

Sie sparen am meisten, wenn Sie schon im Neubau planen, weil Zuleitung, Abwasser und Strom exakt an ihren künftigen Bestimmungsort wandern. Die Waschmaschine bekommt ihren Anschluss, der Trockner seinen Abzug und das Becken seinen Abfluss, ganz ohne späteres Aufstemmen fertiger Wände. Sie berücksichtigen die Belüftung im gleichen Arbeitsschritt und ersparen sich den späteren Notbehelf. Der Grundriss steht ohnehin noch offen, und zwei Quadratmeter extra fallen kaum ins Gewicht. Der Nebenraum liegt am besten direkt an der Küche, eine kurze Tür dazwischen spart Ihnen beim Einräumen viele Schritte.

Im Bestand mit einer neuen Wand teilen

Ein bereits bewohntes Haus verhindert den Nebenraum keineswegs. Meist genügt eine eingezogene Trennwand, um einen zu breiten Flur, ein wenig frequentiertes Gästezimmer oder eine tiefe Vorratsnische abzuteilen. Eine Leichtbauwand samt Türöffnung und Zarge entsteht binnen eines Tages zu geringen Kosten. Der wahre Aufwand liegt bei den Anschlüssen, weshalb sich ein prüfender Blick lohnt, wo Zu- und Ablauf schon vorhanden sind. Ein Winkel angrenzend an Küche, Bad oder Gäste-WC drängt sich daher als Standort auf. Ebenso taugt der Raum unter einer Treppe, sofern Sie die Schränke millimetergenau einpassen. Entscheidend ist weniger die Quadratmeterzahl als die kluge Anordnung, denn schon ein knapper Wandstreifen ergibt bei sorgfältiger Planung erstaunlich viel Stellfläche.

Fazit: Hauswirtschaftsraum planen mit 5 Tipps

Mit einer Abstellkammer alter Prägung hat dieser Raum nichts zu schaffen. Sie holen sich Lagervolumen, eine zusätzliche Arbeitsfläche und ein festes Zuhause für die Wäsche, ohne dass die Küche an Ansehnlichkeit verliert. Den Hauswirtschaftsraum planen Sie im Neubau am besten von der ersten Skizze an fest in den Grundriss ein, weil die Entscheidung dort am wenigsten kostet. Im Umbau schaffen eine neue Wand und passende Anschlüsse denselben Nutzen. Bei OMT Küchen kommt dabei alles aus einer Hand, von der Beratung und Fertigung bis zur Montage, sodass Sie für Küche und Nebenraum durchgehend denselben Ansprechpartner behalten. Vereinbaren Sie jetzt Ihren unverbindlichen Beratungstermin.

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