Kleine Küchen: Nobilia Küchenzeile in Taupegrau mit Essplatz und Sideboard

6 Profitipps für kleine Küchen

Eine kleine Küche verlangt genaue Planung, denn wenige Quadratmeter müssen Kochen, Spülen und Vorräte aufnehmen. Dieser Blogbeitrag mit dem Titel 6 Profitipps für kleine Küchen zeigt Ihnen, wie Sie Stellfläche, Stauraum und Arbeitsfläche auf engem Raum gewinnen. Die Hinweise stammen aus unserer Planungspraxis bei OMT Küchen und gelten für die Mietwohnung ebenso wie für das Apartment oder das Reihenhaus. Sie erfahren, welche Bauform zu Ihrem Grundriss passt, welche Schränke sich lohnen und welche Geräte mit wenig Platz auskommen.

Bauform nach Grundriss wählen

Der Grundriss entscheidet, welche Form Ihre Küche bekommt. Eine Küchenzeile passt an eine einzelne Wand und kommt mit etwa 60 Zentimetern Tiefe aus. Sie brauchen davor rund 120 Zentimeter Bewegungsfläche, damit sich Türen und Auszüge vollständig öffnen lassen. Eine L-Küche nutzt zusätzlich die Ecke und verlängert die Arbeitsfläche, ohne den Raum zu verstellen. Schmale, lange Räume vertragen eine zweizeilige Küche, sofern zwischen beiden Zeilen mindestens 120 Zentimeter frei bleiben. Wir messen Ihren Raum vor der Planung genau aus und berücksichtigen Fenster, Türen, Heizkörper und Anschlüsse. Ein Fenster muss dabei kein Hindernis sein: Die Arbeitsplatte läuft einfach darunter durch.

Raumhöhe ausnutzen

Die Wand reicht in den meisten Wohnungen deutlich höher als die Schränke. Oberschränke bis unter die Decke schließen diese Lücke und nehmen Vorräte, Vasen oder das Raclette auf. Ein Hochschrank fasst auf 60 Zentimetern Breite so viel wie drei Unterschränke. Sie verstauen selten benutzte Dinge ganz oben und legen häufig gebrauchtes Geschirr auf Augenhöhe ab. Ein Tritthocker findet im Sockel oder in einer schmalen Nische Platz. Offene Regale lockern eine geschlossene Schrankwand auf, sollten aber sparsam geplant sein, denn sie wirken schnell unruhig. Ein Aufsatzschrank mit Rollladen nimmt Toaster und Kaffeemaschine auf, sodass die Arbeitsplatte frei bleibt.

Auszüge statt Türen

Auszüge nutzen die Schranktiefe besser als Fächer hinter Drehtüren. Sie ziehen den gesamten Inhalt nach vorn und sehen Töpfe, Schüsseln und Vorräte von oben. Innenschubkästen teilen hohe Auszüge in zwei Ebenen. Ein Eckschrank mit Schwenkauszug holt Pfannen aus der Tiefe nach vorn, sodass in der Ecke kein toter Winkel entsteht. Schmale Apothekerauszüge mit 15 oder 30 Zentimetern Breite füllen Restflächen neben Kochfeld oder Kühlschrank und halten Öl, Gewürze und Backbleche bereit. Ein Sockelschubkasten nimmt flache Dinge wie Tabletts auf. Einsätze aus Holz oder Kunststoff ordnen Besteck und Kochwerkzeug, damit Sie nichts suchen müssen.

Kompakte Geräte einplanen

Geräte beanspruchen in kleinen Küchen einen großen Teil der Stellfläche. Ein Geschirrspüler mit 45 Zentimetern Breite reicht für ein bis zwei Personen aus und spart 15 Zentimeter. Ein Kompaktbackofen mit integrierter Mikrowelle ersetzt zwei Geräte in einer Nische von 45 Zentimetern Höhe. Ein Kochfeldabzug saugt Kochdünste direkt neben dem Topf ab, sodass die Haube an der Wand entfällt und dort ein Oberschrank Platz findet. Der Kühlschrank verschwindet hinter einer Möbelfront, damit die Zeile ruhig wirkt. Wir beraten Sie zu Geräten von Miele, Bosch, Siemens, Neff, AEG und Bora und prüfen, welche Maße in Ihre Planung passen.

Helle Fronten und gutes Licht

Helle Farben reflektieren das Tageslicht und lassen einen kleinen Raum größer erscheinen. Weiß, Sand, Magnolia oder ein helles Grau eignen sich für Fronten, Wände und Arbeitsplatte. Grifflose Fronten oder schmale Griffleisten ergeben eine ruhige Fläche ohne vorstehende Teile. Ein einzelner Farbton von der Front bis zur Nische vermeidet harte Kontraste. Holzdekore an Regalen oder an der Arbeitsplatte bringen Wärme in die Küche, ohne den Raum zu verkleinern. LED-Leisten unter den Oberschränken leuchten die Arbeitsplatte schattenfrei aus. Eine zusätzliche Deckenleuchte erhellt den gesamten Raum, und dimmbares Licht passt sich dem Abendessen an.

Arbeitsfläche und Essplatz kombinieren

Die Arbeitsfläche ist in kleinen Küchen meist knapper als der Stauraum. Eine Abdeckung für das Spülbecken oder ein passendes Schneidbrett vergrößert die Fläche beim Vorbereiten. Eine Ansatztheke an der Stirnseite dient morgens als Frühstücksplatz und abends als zusätzliche Ablage. Ein ausziehbarer Tisch im Unterschrank verschwindet nach dem Essen wieder hinter der Front. Eine tiefere Arbeitsplatte mit 70 statt 60 Zentimetern schafft Stellfläche für Kleingeräte hinter dem Arbeitsbereich. Steckdosen in der Nische oder versenkbare Steckdosen in der Arbeitsplatte halten Kabel kurz. Sie sollten Kochfeld und Spüle so anordnen, dass dazwischen mindestens 60 Zentimeter zum Schneiden bleiben. Ein Klapptisch an der Wand ist eine platzsparende Alternative für sehr schmale Räume ohne Essplatz.

Fazit: 6 Profitipps für kleine Küchen

Eine kleine Küche funktioniert, sobald Bauform, Schränke, Geräte und Licht aufeinander abgestimmt sind. Die 6 Profitipps für kleine Küchen zeigen, dass sich mit Auszügen, einem Hochschrank und kompakten Geräten viel Platz gewinnen lässt. OMT Küchen entwirft jede Küche individuell und schneidet sie auf Ihren Raum und Ihre Gewohnheiten zu. Unsere Küchenplaner beraten Sie kostenlos und unverbindlich im Studio in Dassendorf und stellen Ihnen Fronten, Auszüge und Geräte in der Ausstellung vor. Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin und bringen Sie die Maße Ihres Raumes gleich mit.

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